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Sequoia 11

Basisfeatures

Recording

Eine herausragende Stärke von Samplitude und Sequoia ist die absolute Klangneutralität. Hochentwickelte Digitalalgorithmen, absolute Phasenstabilität und die durchgängige Verwendung von Fließkomma-Berechnungen sorgen dafür, dass der Sound auch bei intensivster digitaler Bearbeitung seine Klangnuancen behält. Das bedeutet Transparenz, Neutralität, Bewahrung von Transienten und Räumlichkeit. Verschiedene Audio-Formate von 16 Bit bis 32 Bit floating point und Sample Raten bis 384 kHz sind im selben Arrangement möglich.

 

Bis zu 999 Spuren (Samplitude Pro und Sequoia) bzw. 128 Spuren (Samplitude) sind gleichzeitig in einem Projekt möglich. Die maximale Anzahl physikalischer Ein- und Ausgänge liegt bei 256. Damit lassen sich selbst größte und anspruchsvollste Projekte problemlos bewältigen.

Arranging

Der wichtigste Funktionsbereich ist zweifellos der VIP-Arranger. Hier wird aufgenommen, geschnitten, editiert, gecrossfadet und letztendlich auch die Anordnung der Tracks für die finale CD festgelegt.

 

VIP steht dabei für "Virtuelles Projekt" und wie der Name bereits verrät, erfolgt hier alles virtuell, also nicht destruktiv, d. h. alle Einstellungen wie Crossfades, eine Normalisierung, automatisierte Lautstärkeänderungen oder ein Objekt-Effekt werden nicht in das aufgenommene Material eingerechnet.
Diese Arbeitsweise erlaubt absolute Freiheit bei der Bearbeitung. Jeder Schritt, jede Einstellung kann zu jedem Zeitpunkt beliebig geändert oder rückgängig gemacht werden, ohne die wertvollen Aufnahmen irreparabel zu beschädigen.

 

Spuren und Objekte

Jedes Projekt besteht aus bis zu 999 Spuren (Samplitude Pro und Sequoia) bzw. bis zu 128 Spuren (Samplitude). In den Spuren finden sich Objekte. Dabei handelt es sich um Referenzen auf das tatsächlich aufgezeichnete oder importierte Material, z.B. Wave, MP3 oder MIDI-Dateien.

 

Die Objekte können verschoben, geschnitten oder z.B. in der Laustärke angepasst werden. Alle Bearbeitungsschritte bleiben strikt virtuell und können später beliebig geändert werden. Gleichzeitig stellen Objekte auch eine umfangreiche Informationspalette für den Benutzer bereit. Neben der Wellenform, werden Fades, Objekt-Volume und alle eingestellten Effekte, Plugins und Timestretching / Pitchshifting-Manipulationen in Kurzform angezeigt.

 

 

Die Objekte können verschoben, geschnitten oder z.B. in der Laustärke angepasst werden. Alle Bearbeitungsschritte bleiben strikt virtuell und können später beliebig geändert werden. Gleichzeitig stellen Objekte auch eine umfangreiche Informationspalette für den Benutzer bereit. Neben der Wellenform, werden Fades, Objekt-Volume und alle eingestellten Effekte, Plugins und Timestretching / Pitchshifting-Manipulationen in Kurzform angezeigt.

 

VIP Darstellung
Arbeitsbereichs-Presets sorgen für Ordnung auf dem Bildschirm, indem nur die aktuell benötigte Funktionspalette, z.B. für Recording oder CD-Mastering, angezeigt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die komplette Funktionspalette über Skins anzupassen und so beispielsweise die Anordnung und Größe der Controls für eigene Bedürfnisse festzulegen.

 

Manager
Ein projektbezogenes Manager-Set zur Verwaltung von Dateien, Objekten, Tracks, Bereichen, Markern, Takes, VST Instrumenten und Routing erlaubt die effiziente Verwaltung und Archivierung sowie das Management aller Projektinhalte und -daten direkt aus der Arbeitsumgebung.

 

 

Der Manager fasst häufig benötigte Verwaltungs- und Steuerfunktionen innerhalb eines Fensters zusammen. Ein integrierter Datei-Browser mit "Drag & Drop"-Funktionalität erleichtert die Suche und das Vorhören von Audio-Dateien.
Das Managerfenster kann entweder an das Arranger-Fenster gedockt werden, so dass beim Öffnen des Managers, das Arranger-Fenster entsprechend verkleinert wird, oder als eigenes freischwebendes Fenster. Der gedockte Zustand ist für Systeme mit einem Monitor sehr praktisch. Auf einem System mit mehreren Monitoren kann der Manager in einem eigenen Fenster ständig geöffnet bleiben, ohne dem Arranger-Fenster zu viel Platz zu nehmen.

Editing

Die umfangreichen Möglichkeiten zur Audio-Editierung sind eine besondere Stärke der Samplitude-Familie und lassen kaum Wünsche offen.

 

Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung neben der komplett virtuellen Bearbeitung auf professionelle Features wie umfassende Möglichkeiten für den nicht-destruktiven Stereo-Schnitt, detailliert steuerbare Crossfades und CD-Pre-Mastering gelegt. Hinzu kommt eine besonders flexible Bedienung, alle wichtigen Arbeitsschritte können mit schnellen Shortcuts ausgeführt werden. Grundprinzip: Samplitude und Sequoia passen sich dem Benutzer und seiner Arbeitsweise an - nicht umgekehrt.

 

Virtuelles – nicht-destruktives - Editieren
Wie bereits erwähnt, können nahezu alle Bearbeitungen virtuell, ohne die wertvollen Aufnahmen destruktiv zu verändern, erfolgen. Selbst eine simple Normalisierung, die üblicherweise umständlich in die betreffende Datei eingerechnet werden muss, kann in Samplitude und Sequoia in einer nicht-destruktiven Einstellung vorgenommen werden. Der Vorteil dieser Arbeitsweise ist die effektive Zeitersparnis - man hört sofort das Ergebnis - und die absolute Freiheit bei der Bearbeitung. Jeder Schritt, jede Einstellung kann später beliebig geändert und rückgängig gemacht werden.


Mauswerkzeuge
Samplitude und Sequoia verfügen über eine Reihe von verschiedenen Maus-Modi. Dabei handelt es sich um Werkzeuge für die verschiedensten Aufgaben, wie Auswählen, Markieren, Schneiden, Automationskurven zeichnen oder Timestretching-/ Pitchshifting.

 

 

Besonders interessant ist dabei der Universal-Mausmodus, bei dem die Mausfunktion je nach Position in oberer oder unterer Hälfte einer Spur wechselt. Während in der oberen Hälfte das Aufspannen und Verschieben von Bereichen durchgeführt wird, regelt die Betätigung in der unteren Hälfte das Selektieren, Verschieben und Duplizieren von Objekten.

 

Bereiche und Marker
Bereiche dienen üblicherweise zur Festlegung von Abschnitten, mit denen sich wichtige Edit-Operationen, wie Schneiden, Kopieren, Normalisieren usw. ausführen lassen. Dies ist auch in Samplitude und Sequoia der Fall. Allerdings wurde die Steuerung der Bereichsfunktionen sehr stark ausgebaut. Kaum eine Manipulation, die sich nicht ausführen lässt. So können Bereiche per Drag & Drop mit der Maus sampleexakt aufgespannt, in beliebiger Anzahl gespeichert und die Bereichskanten per Maus und Tastatur genau verschoben werden.

 

Auch die Markerfunktionen wurden weiter perfektioniert. Neben der direkten Steuerung über die Transportkontrolle, steht ein komfortabler Marker-Manager zur Verfügung, der insbesondere bei der Übersicht eines CD-Layouts, mit Möglichkeiten für CD-Index, CD-Text und ISRC-Code, gute Dienste leistet.

 

Shortcuts
Samplitude und Sequoia lassen sich nahezu komplett mit Shortcuts steuern. Insbesondere unter professionellen Bedingungen, in denen jede Sekunde zählt, ist eine individuell konfigurierbare Bedienung für alle Bearbeitungsfunktionen unentbehrlich.

 

Comping
Als Comping bezeichnet man das Kombinieren von mehreren Takes zu einem, "perfekten" Take. Im Take Composer werden alle aufgenommenen Takes einer Passage untereinander dargestellt und können so ganz einfach im Kontext des Gesamtarrangements verglichen werden.

 

 

Für den Schnitt bietet der Take Composer ein speziell modifiziertes Schere-Tool. Dazu wird einfach mit der Schere auf den gewünschten In-Point im entsprechenden Take geklickt. Ab der aktuellen Position bis zum Ende wird der angeklickte Take übernommen.

Alternativ kann ein Bereich, der verwendet werden soll, mit dem Schere-Tool aufgezogen werden.

Objekt Editing

Über die klassichen spurbezogenen Bearbeitungsmöglichkeiten hinaus gibt es in Samplitude auch die Bearbeitung auf Objektebene. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Mischung oder z.B. beim Sound Design.

 

Das Audiomaterial lässt sich in beliebig viele Objekte zerschneiden und auf den Spuren frei verschieben. Jedes Objekt kann mit individuellen Fades und Effekten bearbeitet werden, z.B. Equalizer, Timestretching, Pitchshifting oder VST-Plug-Ins. Sogar Aux-Sends auf Objektebene sind möglich. Das bedeutet, der Aux-Send ist nur auf diesem Objekt aktiv. Dadurch wird eine meist zeitaufwendiger zu bedienende Automation hinfällig. Der Objekt-Editor bietet Echtzeitzugriff auf alle Einstellungen jedes Objekts.

 

 

Alle Einstellung auf Objektebene werden in Echtzeit während des Abspielens berechnet; es werden also keine neuen Files auf die Platte geschrieben. Dies spart Platz auf der Festplatte und erhält die Möglichkeit vorgenommene Einstellungen jederzeit wieder zu ändern.

 

Stellen Sie zum Beispiel fest, dass einzelne Worte einer eingesungenen Gesangsspur eine Nachbearbeitung in Form einer Tonhöhenkorrektur benötigen, teilen Sie einfach jedes einzelne Wort oder sogar jede Silbe in ein eigenes Objekt.

 

Jedes dieser Einzel-Objekte kann danach individuell mit der Echtzeit-Pitchkorrektur korrigiert werden oder kann in Lautstärke und Panorama, mit Fades oder Crossfades bearbeitet werden.

Obendrein steht jedem Objekt die komplette Palette der mitgelieferten Effekte und Inserts für DirectX- und VST-Plugins zur Verfügung.

MIDI

Samplitude und Sequoia bieten umfangreiche MIDI-Funktionen, von denen hier eine Auswahl der wichtigsten beschrieben wird. Eine detaillierte Auflistung finden Sie in unserem Featurevergleich.


MIDI-Daten können importiert, eingespielt, mit internen Editoren bearbeitet und abgespielt werden.. Der MIDI Editor integriert verschiedene Sub-Editoren, Ansichten, Bereiche und Hilfsmittel. Es stehen z.B. zur Verfügung: Piano-Roll, Drum-Editor, Score Editor, Controller-Editor (z. B. Anschlagsstärke, MIDI-Volume etc.) und ein Listen-Editor.

 

 

Der Drum-Editor erlaubt das effiziente und übersichtliche Editieren von Drum-Instrumenten. Der Drum Editor kann in zwei Ansichts-Modi betrieben werden.

 

Matrix-Modus: herkömmliche Notendarstellung mit exakter Darstellung des Notenbeginns, der Notenlänge und der Tonhöhe (Pianorolle)

 

Zellen-Modus: spezielle Darstellung mit einstellbarer Notenbreite (Stiftbreite) und pro Instrument definierbarem Ansichts-Quantisierungsraster

 

 

 

Der in MIDI- und Drum-Editor integrierte Controller Editor kann bis zu 4 MIDI-Controller, Pitchbend und Aftertouch gleichzeitig anzeigen und bearbeiten, wobei der Anwender entscheidet, welche vier Controller er sehen möchte.

 

Der Noteneditor stellt die MIDI Daten eines MIDI Objektes als Noten in Echtzeit dar. Wenn Sie MIDI Daten verschieben oder verlängern, wird diese Änderung sofort im Notenbild reflektiert. Fügen Sie hingegen im Score Editor eine neue Note hinzu, wird sofort ein entsprechendes MIDI Note-On Event erzeugt. Einzelne Noten lassen sich durch Anklicken selektieren, wobei sich die Parameter Tonhöhe, Velocity und Länge für eine oder mehrere selektierte Noten leicht ändern lassen. Ausserdem können Sie Noten leicht mit Hilfe der Maus bzw. der Werkzeugpalette verschieben, transponieren, kopieren, einfügen oder löschen.

 

 

 

Natürlich lassen sich auch VST-Instrumente einbinden und über die beschriebenen Editoren ansteuern – egal ob Synthesizer oder VSTi von MAGIX (wie z.B. Vita, Beat Box 2, Revolta etc.) oder externe VST-Plugins.

 

Diese werden nahtlos in die Audio Engine eingebunden und bieten Ihnen natürlich die

 

bekannten Effekt- und Routingoptionen.

 

Der Einsatz von virtuellen Instrumenten wird von Samplitude und Sequoia nicht

 

beschränkt.

 

Neben Revolta 2 dem virtuell-analogen Synthesizer und der Beatbox 2 steht mit Vita ein komplettes Paket samplebasierter Instrumente als Grundauststattung bereit. Die Vital instruments stellen unterschiedliche Soundsets und Spielweisen für Piano,

 

E-Piano, Akkustik-Gitarre, E-Gitarre, Bass sowie Blas- und Streichinstrumente zur Verfügung

 

 

 

 

 

Video

Auch das Einbinden und Bearbeiten eines Videos ist jederzeit möglich. Mit der
integrierten Video Engine kommen verbesserte Caches und Display-Farbformate
zum Einsatz – so werden auch z.B. MPEG Formate besser dargestellt.

 

 

Sequoia bietet Ihnen hier noch weitere, umfangreiche Möglichkeiten.

Hier können Sie Ihre Videos auch schneiden – inklusive Source/Destination-Schnitt – und mehrere Videos in das Projekt integrieren.

 

Samplitude und Sequoia können übrigens Projekte über eine EDL mit Video Pro X austauschen – so können Sie zum Beispiel fertige Bildschnitte
zur Nachvertonung übergeben, ohne langwierige Ex- und Importe durchführen zu müssen.

Mixing

Die Mixer aus unserer Produktfamilie Samplitude / Sequoia sind äußerst flexibel und berechnen all Ihre Einstellungen in Echtzeit.

Dazu zählen Spur- und Mastereffekte, Panorama- und Level-Einstellungen, aber auch Device-Zuordnungen für Spuren, Busse oder die Mastersektion.

 

Zu den Features des integrierten Mixers gehören:

- Laden und Speichern von VST-Presets
- Surroundfähigkeit (Samplitude Pro und Sequoia)
- bis 16 (Samplitude) bzw. 64 (Samplitude Pro und Sequoia) Inserts pro Kanalzug

- Echtzeit-Effekte in der Master Sektion: Advanced Dynamics, Multiband Dynamics,
  Multiband Stereo Spread, Dehisser, FFT Filter
- Frei konfigurierbare Effektreihenfolge
- Einstellungen und Ansichten des Mischpultes in Presets speicherbar
- Offline Mixdown Funktion in alle unterstützten Formate
- Record Monitoring Funktion mit Effekten
- Pan Charakteristik, Stereobasisverbreiterung und Phasendrehung in jedem Mixer
  Track einstellbar
- Hochauflösende Analyzer, Pegelanzeigen und Korrelationsgradmesser
- vollständige Latenzkompensation aller Kanäle, Busse, etc.


Economy Spur

Sie können Spuren jederzeit in sogenannte „Economy Spuren“ umwandeln. Dieser Effekt wird dann nicht für das Input-Monitoring genutzt und entlastet so in der Playback Engine mit größerer Objekt-Puffergröße die Systemauslastung. Ist eine solche Spur stummgeschaltet, verbraucht diese keinerlei Performance für Effektberechnung.

 

Freeze

Um aufwändige Arrangements problemlos fertigstellen zu können, können Sie auf
schwächeren Prozessoren (oder z.B. unterwegs auf Notebooks) komplette Spuren
sowie Aux- und Submix Bus-Effekte mit allen Effekten, Plug-ins und Automationen „einfrieren“.
So entsteht eine einfache Audiospur. Daher können Sie zum Beispiel auch
VST-Instrumente einfrieren und das Arrangement auf einem System bearbeiten,
welches dieses Plugin nicht nutzt.

 

Dank der einzigartigen Objektbearbeitung von Samplitude und Sequoia, können
Sie auch einzelne Objekte einfrieren, während z.B. andere Objekte auf der gleichen Spur nicht eingefroren bleiben. Natürlich lassen sich sämtliche Spuren, Instrumente oder Objekte jederzeit wieder „auftauen“ und wie gewohnt bearbeiten.

 

Remix Agent

Der Remix Agent ist ein leistungsfähiges Werkzeug, mit dem die Tempi (BPM Beats pro Minute) und die Zeitpositionen der Beats von Viertelnoten von beliebigen Songs bestimmt werden können.

Dies ist nützlich, wenn ein Titel einer Audio-CD in Samplitude oder Sequoia
eingelesen wurde und jetzt zu diesem Titel weitere Sounds zugemischt werden sollen oder umgekehrt Teile des Songs in ein bestehendes Arrangement integriert werden sollen.

So können Sie beispielsweise auch zu einem Song mit schwankendem Tempo nachträglich eine Tempo-Map erzeugen und mit Hilfe dieser MIDI zu Audio synchronisieren.

 

Hardware Controller

In der Controller-Auswahlliste können Sie maximal vier Controller positionieren. Über Hardware Controller gewährleisten Sie intuitive Bedienung mit Fadern und Drehknöpfen statt per Maus und Tastatur. Unterstützt werden u.a.:

- Frontier Tranzport
- Frontier Alpha Track
- Mackie HUI Control
- Mackie Multitrack
- Presonus Faderport
- JL Cooper
- Tascam US-2400
- Logic Control

 

Anpassungen und Integration neuer Geräte werden ständig erweitert.

 

Automation
In Samplitude und Sequoia lassen sich Automationen nicht nur präzise für einzelne
Spuren (Lautstärke, Panorama, Aux-Send, EQ & Plugin-Kontrollelemente) festlegen.

Sie können sogar Lautstärke-, Aux-Sends und VST-Plug-ins auf Objektbasis
automatisieren und somit auf eine unbegrenzte Anzahl von Automationskurven pro
Spur zurückgreifen.

 

Die Besonderheit der Objektautomation besteht darin, dass die Effekte und deren Automation fest mit dem Objekt verknüpft sind. Sie können also die Objekte inklusive deren Automation beliebig verschieben oder zerschneiden, die Daten bleiben immer fest verknüpft am Objekt. Da im Signalfluss die Objektbearbeitung vor der Spurbearbeitung liegt, kann die Objektautomation noch zusätzlich sehr kreativ durch eine anschließende Spurautomation ergänzt werden.

Bei der Automation helfen Ihnen optionale und feinere Raster, die Möglichkeit nur in markierten Objektabschnitten eine Automation zu nutzen.

Selbstverständlich lässt sich auch die Master-Spur automatisieren
(Lautstärke, EQ & VST-Plug-in).

Effekte

Im Bereich der Effekte bieten Ihnen Samplitude und Sequoia eine wahre Fülle an verschiedenen, hochqualitativen Effekten. Durch die umfangreiche Effektbibliothek der Produkte werden Sie nur noch wenige – oder vermutlich keine – Plug-ins von Drittanbietern mehr benötigen.


Neben den „normalen“ Effekten wie Chorus, Distortion, Flanger, Phaser, Tremolo, WahWah, Vibrato, Delay, Echo und vielen mehr, die natürlich ebenfalls in gewohnt guter Samplitude bzw. Sequoia Qualität integriert sind, stehen Ihnen unter anderem auch folgende Plug-ins zur Verfügung:

 

4-Band EQ
Neben dem neuen 6-Band Equalizer „EQ116“ findet sich natürlich auch der bereits aus dem Vorgänger bekannte Equalizer mit an Bord. Sein neutraler, nicht färbender Klang macht ihn ideal für alle Anwendungen mit detaillierten Nuancen.

 

Alle Bänder sind von 10 Hz bis 22 kHz voll durchstimmbar und besitzen einen variablen Q-Faktor – und können selbstverständlich für Spuren und Objekte eingesetzt werden.

 


 

 

am|munition (Nur in Samplitude Pro & Sequoia)

Der am|munition ist ein extrem vielseitiges Dynamikwerkzeug zur Bearbeitung von Gruppen- oder Summensignalen, insbesondere in der Domäne des Masterings. Er verfügt über getrennte Einheiten wie Kompression, Filterung, Sidechain, Limiter und Clipper. Alle Module und sämtliche erreichbaren Parameter sind kompromisslos auf den wesentlichen Einsatzzweck optimiert: Effektive Verdichtung des Programmmaterials ohne störende Artefakte, eine hohe erreichbare Lautheit und ein "analoges" Regelverhalten mit eigener klanglicher Signatur.

 

 

 

am|track (Nur in Samplitude Pro & Sequoia)
Die berühmte Kombination aus Analogkompressor und Bandsimulation dient vorwiegend zum Bearbeiten einzelner Kanalzüge oder Subgruppensignale.

Der am-track verfügt über zwei völlig unterschiedliche Kompressoren mit eigenständigem Regel- und Klangverhalten.

So gibt es den VCA-Modus, mit typisch neutralem Klang der modernen VCA-Kompressoren mit Regelschaltkreis & Vorwärtsregelung in der Detektorselektion und den Vintage-Modus, der ein FET (field-effect transistor) Element nutzt und so eher
einem nostaligischeren Schaltungsdesign treu bleibt, welches den durchschnittlichen Signalpegel stark komprimiert.

Mit Hilfe der Tape-Selektion können nun Bandaufnahmen nachgebildet werden, die durchgelassene Transienten sanft abfangen und „durchs Band“ schicken.

 


 

am|pulse (Nur in Samplitude Pro & Sequoia)
Perkussive und dynamische Signale, beziehungsweise deren Ein- und Ausschwingungsvorgänge, können mit diesem Tool gezielt bearbeitet werden. Damit ist es ideal für Attack-Bearbeitung, Drums, Sustainbearbeitung oder für Saiteninstrumente geeignet.

 

Zudem werden weitere Aufpolierungs- oder Verfremdungsmechanismen genutzt. am-pulse besticht besonders durch sein harmonisches Regelverhalten auf Basis von virtueller Hardware.

 


 

am|phibia (Nur in Samplitude Pro & Sequoia)
Röhrenverstärker/Kanalzug, der Kompressorfunktionen mit einem Pre- und einer Postfiltereinheit verbindet. Somit ist am-phibia geeignet als Gesangs- oder Röhrenvorverstärker.



 

Brilliance Enhancer
Mit dem Brilliance Enhancer kompensieren Sie Verluste in den hohen Frequenzen, wie sie bei MP3-Komprimierung oder alten Bandaufnahmen auftreten.

 


 

Compressor
Ein Compressor im Rahmen der „Advanced Dynamics“, welcher über einen stufenlosen Softknee-Regler verfügt.

 


 

Corvex
Der Corvex dient zum „andicken“ von Instrumenten und lässt es fülliger klingen. Dieser Bestandteil der Vintage Effects Suite bietet Ihnen somit Chorus, Delay und Flanger-Effekte in höchster Qualität.

 


 

Declicker / Decrackler (Cleaning & Restauration Suite)
Der Declicker entfernt Knackser und Klickgeräusche, wie sie bei zerkratzten Schall platten typisch sind.

 


 

Declipper (Cleaning & Restauration Suite)
Der Declipper beseitigt Übersteuerungen.



 

De-Esser (derzeit nur Samplitude Pro & Sequoia)
Entfernen Sie schnell und komfortabel störende „S“-Laute aus Ihren Gesangsaufnahmen mit Hilfe dieses technischen Wunderwerks. Das Plugin ermittelt die Anzahl der Inputsignale und findet jeden störenden S-Laut.

 


 

Dehisser (Cleaning & Restauration Suite)
Eine nichtdestruktive Störgeräuschunterdrückung welche das typische „weiße Rauschen“, z.B. von Mikrofonen, verringert. Damit Ihnen keine wertvollen Signalbestandteile verloren gehen, können Sie jederzeit auf das entfernte Signal umschalten um genau zu hören, was entfernt wird.

 


 

Denoiser (Cleaning & Restauration Suite)
Der Denoiser befreit Wave-Projekte/Objekte von störenden Nebengeräuschen.

 


 

Dithering
In Samplitude und Sequoia wird immer dann gedithert, wenn die Aufgabe besteht, ein 32 Bit Float-Format in ein 8 Bit-, 16 Bit- oder 24-Bit-Format zu konvertieren.

 

Natürlich können Sie auch die Dithering-Tiefe in Bits einstellen.

Unser Dithering bietet Ihnen dabei verschiedene Ansätze, z.B.:

* Kein Dithering, interne Genauigkeit 16 Bit (für on-the-fly Brennen mit hoher
   Geschwindigkeit)
* 16-Bit Genauigkeit für Ausgabe erzwingen (dient vor allem zum Vorhören der
   CD-Qualität)
* Kein Dithering / mathematische Rundung (exakte Signalrundung ohne Dithering)
* Dithering mit linear verteiltem Rauschen (32-Bit Float nach 16 Bit durch Dithering
   mit Rauschen)
* Dithering mit dreiceckförmig verteilitem Rauschen (häufigeres Auftreten im mittleren
   Bereich für dezentere Ergebnisse)

 

Das genutzte Ditheringmodul „POW-r“ lässt sich hierbei ebenfalls kategorisieren:

POW-r #1 (spezielle Dithering-Kurve / vermindert Quantisierungsrauschen)
POW-r #2 (Noise Shaping über großen Frequenzbereich, nutzbarer Dynamicumfang zwischen 5-10 dB)
POW-r #3 (Optimiertes Noise Shaping, welches zusätzlich den Dynamikbereich von
2-4 kHz um bis zu 20dB erhöhen kann)

 


 

Ecox
Dieser Bestandteil der Vintage Effects Suite dient vor allem für typische Bandecho-Sounds.

Mit dem Zweiband-Filter können Sie hier dunkle, helffe oder mittenlastige Wiederholungen erzeugen. Das Signal wird nicht übersteuert, selbst bei einer „unendlichen“ Wiederholung erhalten Sie ein sauberes Klangbild.

 


 

Elastic Audio
Dient der Bearbeitung von Tonhöhen. Erkennen Sie Grundfrequenzen von monophonem Audiomaterial und ändern Sie Tonhöhe und Grundfrequenzverlauf.
Ideal für Gesangskorrekturen oder Melodieanpassungen. Auch Pitchshifting-Effekte sind ohne weiteres möglich.

 


 

EQ116
Dieser 6-Band EQ arbeitet wahlweise mit Oversampling oder mit phasenlinearen Algorithmen und beweist seine Kompetenz im Bereich der DSP-Effekte.

 


 

essentialFX
Eine komplette Suite neuer, alternativer Basiseffekte aus den Bereichen Dynamik, Modulation und anderer häufig genutzter Klangbearbeitungen.

Das moderne Design und die hochwertigen Algorithmen sprechen für sich. Die effektive Darstellung in einer Oberfläche zudem vermeidet lästiges Umschalten und unzählige verschiedene Designs bei Basiseffekten – gemacht für den Studioalltag.

 


 

Expander
Der Expander gehört ebenfalls zu den „Advanced Dynamics“ und ist nach analogem Vorbild gestaltet.

 

FFT-Filter
Ohne Klangfärbung kann hier – sogar als Echtzeiteffekt auf einem einzelnen Objekt -der Frequenzbereich sehr präzise bearbeitet werden. Linearphasige Filterung mit 1024 Frequenzbändern (oder über 30.000 Bänder als Offline-Effekt) erleichtern extremste Einstellungen in minimalen Frequenzbereichen.

 


 

Filtox
Steuert den Frequenzgang einer Modulationsquelle.
So können Synthesizerklänge oder Drumloops bearbeitet und entfremdet werden. So lassen sich zum Beispiel Wah-Effekte erzeugen – ein Stereo-Multimode-Filter nach analogem Vorbild.

 


 

Gate
Auch der Gate-Effekt gehört zu unseren beliebten, hochqualitativen und nach analogem Vorbild gestalteten „Advanced Dynamics“ und unterdrückt leise Signalübertragungsabschnitte.

 

Limiter
Auch im Rahmen der „Advanced Dynamics“ befindet sich unser Limiter, welcher den Ausgangspegel auf bestimmte Werte hinunterregelt.

 

Multiband-Dynamics
Kompressoren, Limiter, Gates und Expander stehen Ihnen auch als Multiband-Dynamics zur Verfügung. Hier können Sie gezielt ungewünschte Nebenwirkungen durch die Bearbeitung von gleich 4 Frequenzbändern vermeiden. Natürlich sind auch die Multibandeffekte klangneutral und verzerrungsfrei.



 

Multiband Stereo Enhancer
Erlaubt die nuancierte Korrektur und Manipulation des Stereobildes. Schwammige Bässe oder fließende Höhen gehören der Vergangenheit an – mit Hilfe dieser phasenstabilen Frequenzbandverarbeitung.

 


 

Noise Reduction (nur offline)
Entfernt Rauschen, Brummen oder Rückkopplungen ohne Verfärbung des Originalmaterials. Technisch wird hier ein „Fingerabdruck“ angelegt, anhand dessen das Störgeräusch identifiziert und entfernt wird.

 

Raumsimulator (on- und offline)
Hier werden originale Audiosignale mit einem beliebigen Hallsignal verrechnet. Das Ergbnis: Authentischer Hall, mit verblüffend echtem Klangbild der selbst Effektgeräte übertrifft.


Natürlich inklusive Surroundfunktionalität und hochwertig produzierter Impulsantworten.

 


 

sMax11
Ein Limiter / Maximizer, der vorwiegend als Masteringwerkzeug geeignet ist.

 


 

Spectral Cleaning
Entfernen Sie Störgeräusche wie Husten oder Klatschen, ohne das Originalsignal hörbar zu beeinflussen. Mit Hilfe eines Spektogrammes werden Störgeräusche schnell anhand Ihrer Farbdarstellung identifiziert und entfernt – ideal für die Entfernung kurzer, deutlicher Störgeräusche.

 


 

Timestretching / Pitchshifting
Objektbasierte Echtzeitalgorithmen für hochwertige Timestretching oder Pitchshifting Effekte.
Um Ihren Workflow zu unterstützen sind verschiedene Algorithmen enthalten, wie z.B. Standardalgorithmen für komplette Mixdowns, geglättete Algorithmen für Einzelsignale, oder „Beat Marker Based Slicing / Stretching“ für Drums.

 

Ein Highlight ist die „monophone Stimme“ für einstimmigen Gesang, mit der sich aus einer Stimme ganze Chöre erstellen lassen – natürlich authentisch.

Besonders erwähnenswert ist auch der „Universal HQ“ Algorithmus. Gerade bei komplexem Audiomaterial wie Orchesteraufnahmen sorgt dieser Algorithmus für besonders gute Ergebnisse.



 

Vandal (Samplitude Pro & Sequoia / mit dem nächsten Patch "Vandal SE" in Samplitude 11)
Endlich eine virtuelle Gitarrensimulation ohne Impulsantworten! Jeder einzelne Signalschritt wird virtualisiert berechnet – damit wird die Klangfarbe jeder Gitarre perfekt übertragen und das Programm bleibt dabei CPU-schonend.

 


 

Mit dem nächsten Patch erhalten alle Nutzer der Version "Samplitude 11" gratis "Vandal SE".

 

Variverb Pro
Ein internes VST-Effektgerät.
Hier werden klassische und moderne Halleffekte erzeugt – ohne Impulsantworten sondern auf Basis von virtueller, algorithmischer Berechnung. So lassen sich sogar Federhalle oder Modulationen authentisch erzeugen.

 


 

Vocoder
Sowohl als Mixer- als auch als Objekteffekt (sowie in Bussen) kann der Vocoder eingesetzt werden – mit integriertem, phasenlinearen Echtzeit-FFT Filter.

 


 

Mastering

Mit Samplitude und Sequoia können High-Definition Stereo- und Surround Audio- DVDs direkt aus dem Arrangement gebrannt werden. Dabei können +R/-R/+RW/-RW Rohlinge zum Einsatz kommen. Audio-Daten werden unkomprimiert (linear PCM) nach dem DVD-Audio-Standard gebrannt.


Audio-Daten können im Surround- oder Stereo-Format nach dem DVD-Audio-Standard exportiert und gebrannt werden – somit ist ein Brennen von High-Definition Stereo- und Surround Audio-DVDs direkt aus dem Multitrack-Arrangement möglich.

Das Projekt muss zuvor nicht exportiert werden.

 

Sequoia beherrscht zudem noch das DDP-Format, das vielen Mastering Ingenieuren als überlegen gilt, was die Datenintegrität betrifft.

 

 

 

Import / Export

Import- und Export als MP3, WMA, FLAC, AAC. Broadcast WAV, OGG, AIFF, Wave oder Real Audio – bishin zu 348 kHz. In Sequoia können auch SD2 Dateien importiert werden.


Auch das RIFF64 Format wird unterstützt. Mit RIFF64 ist es möglich, Wave-Dateien größer als 2 GB zu schreiben. Außerdem ist es möglich alle Kanäle eines Mehrkanal-Programms in ein einziges RIFF64-File zu schreiben. Dies erleichtert den Datenaustausch bei Surroundproduktionen.

 

Dazu werden auch optional (Samplitude Pro) beziehungsweise standardgemäß
(Sequoia) die Austauschformate OMF und AAF unterstützt.